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Migraine Trust Internationale Symposium MTIS im Oktober 2020

Das diesjährige Migraine Trust Internationale Symposium (MTIS) in London lieferte ein breites Angebot an relevanten Forschungsergebnissen und Leitlinien für die Behandlung und Prävention von Migräne. Unter der Leitung erfahrener Experten ihres jeweiligen Fachgebiets umfasste das Symposium auch Aktualisierungen über Migräne und ihre vaskulären Risikofaktoren. 

GehirnHerz AdobeStock 203938417 croisy orange 500Frau Prof. Gisela Terwindt aus den Niederlanden präsentierte die neuesten Erkenntnisse über den Zusammenhang zwischen Migräne und vaskulären Risikofaktoren, nämlich Hyperintensitäten der weissen Substanz, Schlaganfall, Herzinfarkt und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Der Schwerpunkt lag auf der Frage, wie diese Risikofaktoren eher Frauen als Männern mit Migräne zuzuordnen sind. Es wurden Analysen und Leitlinien für die Behandlung von Frauen beschrieben, um besser zu verstehen, wie geeignete Interventionen Migräne bekämpfen und gleichzeitig das vaskuläre Risiko reduzieren können.

Kalte Füsse bekommen

Gegen Ende ihres Vortrags stellte Prof. Terwindt eine kürzlich durchgeführte Studie vor, die den Zusammenhang zwischen Migräne, vaskulären Risikofaktoren und kalten Extremitäten untersuchte. Die Hypothese der Studie lautete, dass es eine vaskuläre Vulnerabilität gibt, die sowohl zu Migräne als auch zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen führt, und dass Berichte von Patienten, die nachts kalte Füsse haben, ein Marker für diese vaskuläre Dysfunktion sein könnten. «Dies hat auch Auswirkungen auf die Häufigkeit von Migräneattacken», stellte Prof. Terwindt fest. «Kalte Füsse führen zu Einschlafschwierigkeiten, und Schlafstörungen führen zu einer höheren Häufigkeit von Migräneattacken», so Terwindt. Sie bemerkte, dass von einer pathophysiologischen Perspektive aus, die kalten Füsse von Migränepatienten auf ein erhöhtes Risiko für Schlaganfall und koronare Herzkrankheit weisen.

ILondon AdobeStock 295812807 Leonid Andronov 400n ihren Schlussbemerkungen erwähnte Prof. Terwindt, dass ihre Forschungsgruppe eine Studie durchführt, die Migräne als Risikofaktor für Schlaganfall bei Frauen untersucht. Sie hoffte, dass die Ergebnisse dieser Studie zur Aufklärung beitragen werden, ob das kardiovaskuläre Risiko bei Migräne tatsächlich ein typisches Frauenproblem ist.

 Bildquellen: AdobeStock/croisy, Leonid Andronov

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